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Facebook lässt Schöpfer schließlich Werbeeinnahmen fordern, wenn ihre Videos gestohlen werden

Bild: Stephen Lam / Getty Images

Facebook geht gegen Videopiraten vor.

Das soziale Netzwerk hat seine Richtlinien am Donnerstag aktualisiert, um ursprünglichen Erstellern die Möglichkeit zu geben, Werbeeinnahmen zu fordern, wenn andere Nutzer ihre Videos wegen Klicks stehlen - eine Praxis, die als "Freeboating" bezeichnet wird.

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Mit der neuen Funktion werden potenzielle Verstöße in einem Dashboard mit automatisierten Tools aufgedeckt. Wenn eine Mid-Roll- oder Pre-Roll-Anzeige von Facebook in einem gefälschten Video geschaltet wird, kann der Eigentümer das Tool "Gewinneinnahmen" verwenden, um die Anzeigenerlöse umzuleiten.

Die einzigen verfügbaren Optionen für diese Situationen waren das Blockieren oder das Entfernen von Dateien.

Das Feature hat lange auf sich warten lassen. Der Diebstahl von Videodaten ist in den letzten paar Jahren zu einem weit verbreiteten Problem geworden, da Facebook seine Ambitionen verstärkt hat, eine Videoplattform zu werden.

Mit der Ankündigung von Donnerstag nähert sich der Schutz der Facebook-Piraterie dem von YouTube, der vor Jahren ein ähnliches Content-ID-System eingeführt hatte.