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Facebook und Google dominieren bei Online-Nachrichten - allerdings für sehr unterschiedliche Themen

Bild: Shutterstock / PeterPhoto123

Im Internet gibt es Google und Facebook, und alle anderen.

Digitalverlage wissen das. Sie wissen es auf der geschäftlichen Seite, wo die beiden Unternehmen in den letzten Jahren so gut wie jedes Wachstum von Online-Anzeigen erzielt haben.

Digitale Verlage wissen dies auch auf der Empfehlungsseite. Wenn Sie nicht zu den wenigen Websites gehören, die noch immer ein Ziel für Leser sind, spielen Sie das Facebook / Google-Spiel. Zusammen machten sie 75% aller Internet-Verkehrsreferenzen aus (das heißt, wenn Sie zum ersten Mal auf einen Link zu einem anderen Link klicken), so das Datenanalyseunternehmen Parsely.

Sie sind groß, aber sie sind nicht dasselbe. Parsely hat festgestellt, dass Facebook und Google dazu neigen, Menschen zu sehr unterschiedlichen Geschichten zu bewegen. Ob dies ein Hinweis darauf ist, wer die Plattformen nutzt oder woran sie interessiert sind, steht zur Debatte. Klar ist, dass es gleichermaßen schlecht ist, sie gleich zu behandeln.

Die herausragende Zahl liegt bei 87 Prozent - so viele "Lifestyle" -Artikel für Referenzverkehr erhalten von Facebook. Google macht 6,7 Prozent aus, während andere Verweise 6,2 Prozent ausmachen.

Google dominiert tendenziell in zeitgemäßeren Themen, einschließlich Technologie, Wirtschaft und Sport.

Die folgende Grafik gibt einen Einblick in die verschiedenen von Parsely untersuchten Themenbereiche.

Bild: parsely

Parsely stützte sich bei seiner Forschung auf eine im Jahr 2016 veröffentlichte Umfrage von mehr als 10 Millionen Artikeln.

Zu den herausragenden Angeboten zählen auch Stellenangebote. Google nimmt ein Monster zu 84 Prozent an Stellenangeboten auf, was eine Vorstellung davon gibt, warum Google kürzlich angekündigt hat, dass es in diesem Bereich mehr tun wird.

Facebook hat sich in den letzten Jahren als dominierende Kraft in digitalen Medien herausgebildet. Das soziale Netzwerk kann große Mengen an Traffic für die Verleger generieren, aber das Marketingteam von Clare Carr von Parsely warnte davor, den Einfluss der Plattform zu stark zu gewichten.

"Unsere jüngste Datenanalyse zeigt jedoch, dass Sie, wenn Sie Facebook-News-Feeds allein verwenden, um zu beurteilen, welche Art von Nachrichten die Menschen konsumieren, zu einem verzerrten Bild führen", schrieb sie in einem Blogbeitrag. "Wenn Sie auf Facebook sind, werden Sie Leser sehen, die sich besonders mit Artikeln zu Unterhaltung, Lifestyle, lokalen Ereignissen und Politik beschäftigen. Artikel zu Wirtschaft, Weltwirtschaft und Sport ziehen auch Leser an, aber meistens über Google und andere Langzeitempfänger."